Der Geschäftsführer Thomas Wagner betonte in seiner Ansprache, dass die Junggesellen:innen sich bereits vor geraumer Zeit für einen der 130 Berufe im Handwerk entschieden haben. Zur Zielerreichung, bedurfte es während der dualen Ausbildung einer ordentlichen Prise Fleiß, Disziplin und Ausdauer, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Mit dem Bestehen der Gesellenprüfung erreichten die Prüflinge nun eines ihrer Etappenziele und gemäß dem deutschen Qualifizierungsrahmen – auch DQR genannt – wurde somit bereits eine attraktive und wertige Fachqualifikation im Niveaubereich 4 erworben, so Wagner.
Weiterbildungsabschlüsse im Handwerk auf Augenhöhe mit akademischen Abschlüssen
Eine duale Ausbildung stellt nach Aussage von Wagner also eine gute Startbasis für alle weiterführenden Berufsabschlüsse im Handwerk wie z.B., der Weiterbildung zum Meister, dem Techniker oder dem Betriebswirt dar.
Er ermunterte daher auch die Jungesellen:innen dazu, dass es sich lohnen wird, wenn Sie sich weiterbilden und weiterentwickeln, denn neben einem noch besseren Einkommen, bedeuten die entsprechenden Weiterbildungen auch eine Erhöhung des Bildungslevels in die DQR-Bereiche 6 und 7. Die erfolgreiche Absolvierung einer Meister-ausbildung wird dem DQR-Niveau 6 zugeordnet und damit dem Bachelorabschluss gleichgestellt. Eine darauffolgende Weiterbildung zum Betriebswirt dem DQR-Niveau 7 – also in Augenhöhe zu einem akademischen Abschluss als Master.
Mit der dualen Ausbildung eine gute Wahl getroffen
Der Kreishandwerksmeister Wolfgang Gastel fügte in der Sache hinzu, dass die Junggesellen:innen mit der dualen Ausbildung eine gute und attraktive Wahl getroffen haben und, dass alle Prüfungsabsolventen zurecht Stolz auf sich und das Geleistete sein können.
Gastel – verknüpfte in seiner Ansprache, die Tradition des Handwerks mit der Moderne, denn traditionell versteht man unter der Lehrab-schlussfeier die Freisprechung, welche die offizielle Beendigung der Ausbildung bedeutet. Neben mehr Kohle im Job führt dies eben auch zu mehr Verantwortungsübernahme, so Gastel. Immer leiser wurde es unter den Junggesellen:innen als der Kreishandwerksmeister, natürlich mit einem Augenzwinkern und Lächeln im Gesicht, über die Gepflogenheiten des Handwerks im Mittelalter und der Neuzeit berichtete, in der es nach Aussage von Gastel, bei der Erhebung in den Gesellenstand durchaus etwas ruppiger zugegangen ist.
Der Kreishandwerksmeister Wolfgang Gastel, sein Geschäftsführer Thomas Wagner, und der Haupt-geschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart Herr Peter Friedrich, führten zusammen mit den anderen Ehrenamtsträgern und den Stipendiumsgebern, die Ehrungen durch. Zum Abschluss erfolgte der Dank an alle die bei der Ausbildung der Jungesellen:innen mitgewirkt haben – insbesondere an die Gesellenprüfungsauschüsse und deren Vorsitzenden, die in ihrer Freizeit in vielen Stunden über den Verlauf der Ausbildungszeit permanent die Prüfungen abgenommen haben.
Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte mit den beiden Leonbergern Laurin Röckle und Jonathan Frey die Band Stadtkind.
Stipendiaten:
1. Preis – Aref Racho, ausgebildet bei F1 Friseursalon GmbH
2. Preis – Simon Laib, ausgebildet bei Martin Laib Stuckateurbetrieb
3. Preis – Tomislav Culjak, ausgebildet bei Elektrotechnik Nuber GmbH
Preisträger:
Tomislav Culjak, ausgebildet bei Elektrotechnik Nuber GmbH, Felix Mast, ausgebildet bei Elektrohaus Brenner GmbH, Louis Dallwitzer, aus-gebildet bei Elektro-Breitling GmbH, Hubert Herdter, ausgebildet bei Elektro-Schneider Gebäudetechnik GmbH, Elsad Franc, ausgebildet bei Elektro-Keller GmbH, Johanna Valentine, ausgebildet bei Kern Stylecode Stuttgart GmbH & Co. KG, Aref Racho, ausgebildet bei F 1 Friseursalon GmbH, Roberta Philine Reinicke, ausgebildet bei Stylecode Stuttgart GmbH & Co. KG, Sarkar Fatah, ausgebildet bei Keller Hairstyling Böblingen GmbH, Leticia Boras, ausge-bildet bei Monika Theobald, Laurien Woelki, ausgebildet bei Hair'N'More Breuningerland GmbH & Co. KG, Berkay Uslubas, ausgebildet bei Nihal Ilgün-Bonfert, Jan Riester, ausgebildet bie Kaupp + Diether GmbH, Johannes Böckle, ausgebildet beiBad & Heizung Lang GmbH, Simon Laib, ausgebildet bei Martin Laib Stuckateurbetrieb, Jasmin Ohlrich, ausgebildet bei Wanner GmbH, Monika Maurer, aus-bildet bei Kokar Bausanierung, Andreas Merkt, ausgebildet bei Silberform AG


