Die "AzubiCardBW" ist gestartet

Mit Beginn des Ausbildungsjahrs ist auch die neue "AzubiCard Baden-Württemberg" gestartet. Sie öffnet Auszubildenden die Tür zu vielen Vergünstigungen sowie Angeboten von Betrieben und Einrichtungen.

Mit Beginn des Ausbildungsjahrs ist auch die neue "AzubiCard Ba den- Württemberg" gestartet. Sie öffnet Auszubildenden die Tür zu vielen Vergünstigungen sowie Angeboten von Betrieben und Einrichtungen.

Außerdem können Auszubildende damit genauso unkompliziert ihren Status nachweisen wie Studierende mit ihrem Studierendenausweis. "Mit der neuen Karte erhöhen wir die Sichtbarkeit der beruf lichen Ausbildung, stärken die Gleichwertigkeit mit der akademischen Bildung und schaffen attraktive Vorteile für unsere Azubis", sagte Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut über die gemeinsam mit zahlreichen Kammern gestartete Initiative.

33.000 Auszubildende sollen profitieren "Bereits in diesem Jahr werden über 33.000 Auszubildende diese Karte erhalten und nutzen können. Und mit jedem Einsatz der landesweiten 'AzubiCardBW' wird die beruf liche Ausbildung sichtbar. Diese Aufmerksamkeit brauchen wir, um noch mehr Jugendliche für eine Ausbildung zu begeistern", betonte die Wirtschaftsministerin.

Alle Auszubildenden, die zum gerade begonnenen Ausbildungsjahr einen Ausbildungsvertrag mit einem Mitgliedsbetrieb einer der teilnehmenden Kammern gesc h lossen haben oder noch schließen, bekommen die in einheitlichem Landesdesign gehaltene und in vielen weiteren Regionen in Deutschland akzeptierte Karte automatisch nach Ausbildungsbeginn.

Auszubildende, die schon längere Zeit im Handwerk tätig sind, sollten sich an ihre zuständige Kammer wenden.

Ein breites Spektrum an Vergünstigungen "Die 'AzubiCard' ist ein starkes Angebot an unsere Betriebe, aber auch an unsere Auszubildenden. Die Betriebe können sich als Aushängeschild des Handwerks präsentieren und einen Beitrag dazu leisten, Ausbildung noch attraktiver zu machen. Und die Auszubildenden profitieren über die angebotenen Vergünstigungen", hebt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold hervor.

Kino, Freizeit, aber auch Theater und Museen Sein Wunsch sei es deshalb, dass sich möglichst viele Betriebe als Anbieter registrieren und so möglichst viele Auszubildende die laufend erweiterten Angebote nutzen können.

Darunter finden sich etwa vergünstigte Eintritte in Kinos und Freizeiteinrichtungen sowie Theater und Museen oder spezielle Angebote bei Einzelhändlern, Banken und Versicherungen sowie in der Gastronomie.

Auf der Internetseite zur "Azubi-CardBW" erhalten Auszubildende sowie interessierte Betriebe und Einrichtungen alle Informationen. Über eine Landkarte können Auszubildende auch Angebote in ihrer Nähe finden.

Auch eine Chance für das Handwerk "Durch die 'AzubiCard' hat das Handwerk auch insgesamt die Chance, stärker wahrgenommen zu werden", so Reichhold weiter. Die "AzubicardBW" ist eine Maßnahme des Landes, die ihre flächendeckende Wirkung noch entfalten muss.

Viele Handwerkskammern im Land sind dabei Zum Start in diesem Herbst wird es von acht Kammern (Handwerkskammern und IHKs) genutzt. Im Handwerk sind die Region Stuttgart, Ulm und Freiburg bereits dabei, Konstanz plant es für das Jahr 2022. Reutlingen und Mannheim bieten ihren Betrieben und deren Azubis schon seit einiger Zeit regionale Lösungen.

Die Handwerkskammern Heilbronn-Franken und Karlsruhe hatten entschieden, sich zunächst nicht zu beteiligen. jn

Weitere Informationen unter www.azubicard-bw.de